Kunst und Kritik im zeitgenössischen Kontext

           
   

Archiv - Entdeckungen

Turmzimmer

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Harrt zwar noch der Restaurierung, ist allerdings schon jetzt konkurrenzlos schmük-kender Bestandteil des Turmzimmers

Alltäglich ist es sicher nicht, dennoch geschieht es nicht nur im Film, daß Sanierungsarbeiten in älteren Gemäuern Kunstwerke zutage fördern können.

Jedoch muß dieses Gebäude selbst schon etwas Besonderes sein - wie es die ehemalige Villa Hohenhainstein in Eisenach ist. Der Verleger Joseph Kürschner - Herausgeber von Kürschners Bücherschatz und spiritus rector des Reuter-Wagner-Museums, das die umfangreichste Richard Wagner-Sammlung außerhalb Bayreuths beherbergt - ließ das höchstgelegene Wohnhaus der Stadt 1892 erbauen.

In dem Park, der die Villa auch noch heute umgibt, stand bis vor etwa 50 Jahren ein Gartenhaus, in dem Moritz von Schwind gewohnt hat, als er zwischen 1854 und 1856 die Fresken in der Wartburg malte.
Proben seiner Arbeit hat Schwind auch in dieser bescheidenen Behausung hinterlassen.


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Detailansicht

Das bei Sanierungsarbeiten im Turmzimmer des nunmehrigen Mehrfamilienhauses freigelegte Wandbild wird Moritz von Schwind zugeschrieben - was allerdings noch nicht so genau geklärt ist wie auch die Umstände, wie es den Weg in die Villa gefunden haben mag.
Gleichwohl ist es ein geheimnisvolles Kleinod in einer romantischen Wohnlandschaft.

 

 

 

 

 

 




 

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